Verfasst von: Nico Ackermann | 29. Dezember 2009

Weihnachten in Islamabad

So die Weihnachtsfeiertage sind um. Na ja, wenn man es hier Feiertage nennen kann. Aber davon später mehr.

Jedenfalls sind wir am Morgen aufgebrochen nach Multan. Diesmal hatten wir großes Glück, denn wir mussten auf niemanden mehr warten. Zufällig hatten wir den Chef der Elite-Polizei in Sukkur kennen gelernt, welcher ohne unser Wissen organisierte, dass wir von nun an nur noch von der Elite eskortiert werden. Das bedeutet, dass von nun an alles recht schnell von statten geht. Daher hatten wir auch etwas Zeit, mal wieder unterwegs etwas zu essen. Es ging deutlich entspannter zu. Wir konnten auch mal ein paar Bilder schießen.

Angekommen in Multan fing der ganze Spaß erst mal so richtig an. Hier bekam man ein sehr gutes Training, wie der Verkehr in Indien später annähernd aussehen könnte. Es existieren eigentlich überhaupt keine Regeln mehr. Wenn keine Barriere zwischen den Fahrbahnen vorhanden ist, wird die komplette Fahrbahn für beide Richtungen benutzt. Man muss sich immer seinen Weg suchen. Dazu kommt noch, dass man eigentlich nicht wirklich Bremsen kann, da die Strasse überhaupt keinen Grip hat. Sie ist wirklich absolut eben und überhaupt nicht rau. Der große Vorteil daran ist aber, dass man so spitzenmäßig herumdriften kann. Jedes Mal wenn man abbiegen muss, komme ich quer um die Kurve. Ist natürlich nur allzu förderlich für meinen Reifenverschleiß. Aber Spaß muss sein. Und es macht natürlich vor den Einwohnern eine Menge Eindruck.

Als Erstes versuchten wir ein Hotel in Multan zu organisieren. Die Polizei leitete uns zu einem, in der Hoffnung dass uns dieses aufnehmen würde. Sie meinten aber nur, dass sie derzeit vollkommen belegt wären. Das konnte eigentlich nur bedeuten, dass Ausländer nicht erwünscht sind, da sie eine Menge Aufmerksamkeit erregen und somit ein Risiko in diesem Land darstellen.

So haben wir ungefähr eine Stunde damit zugebracht, in aller Öffentlichkeit herauszufinden, wo wir hin und was wir als nächstes tun könnten. Ich hab mich da aber herausgehalten, da ich erst mal die Atmosphäre der Stadt genießen wollte. Ich beobachtete einfach nur, wie die Menschen auf uns reagieren.

Die Polizei hatte dabei jedoch keinen Spaß. Am Anfang waren sie zwar noch entspannt, wurden aber mit der Zeit immer beunruhigter. Also hab ich mit Hilfe der Rezeption andere Hotels angerufen bis uns endlich eines aufnehmen wollte.

Am nächsten Morgen wollten wir zwar starten, jedoch hatte sich Alex irgendetwas eingefangen, so dass er die ganze Nacht hindurch brechen musste. Also entschieden wir, noch einen Tag zu bleiben, in der Hoffnung dass es ihm dann besser geht und er reisefähig ist. Also haben wir den Tag in der Stadt mit der Suche nach Medizin und ein bisschen Abwechslung verbracht.

Das geht natürlich nie ohne Eskorte. Nachdem wir alles besorgt hatten, luden uns die Polizisten erst mal zu einem Tee ein. Das Ganze hat dann mal locker eine Stunde gedauert, da die ganze Zeit nur Fotos geschossen wurden. War auch ne recht lockere Stimmung. Als ich aber einmal nur zehn Sekunden aus dem Laden gegangen bin, um ein paar Bilder von Kindern zu machen, war der Spaß ganz schnell vorbei, als sie realisierten, dass sie keine Ahnung hatten, wo ich mich befinde. Wie Simon und Lisa mir später berichteten, schnappte sich jeder sofort sein Gewehr und rannte auf die Strasse. Ich fragte mich natürlich warum da auf einmal 5 Kerle mit Gewehren auf mich zu rennen. Danach durfte ich dann nur noch im Stuhl sitzen und nicht mehr aufstehen. Hat natürlich nicht lange funktioniert.

Über Nacht ist dann auch noch Simon ein wenig krank geworden. Aber am nächsten Tag waren dann alle so weit fit, das wir nach Lahore fahren konnten. Auf dem Weg dorthin haben uns dann zehn Kilometer vor der Stadt die Eskorten verlassen. Wir dachten erst, dass diese einen Fehler gemacht haben müssen, aber keiner verfolgte oder stoppte uns. Also waren wir endlich wieder frei.

Jedoch machte das die Hotelsuche innerhalb der Stadt nicht gerade einfacher. Simon und ich warteten bei den Motorrädern, währen Lisa und Alex zu den Hotels in der Umgebung liefen. Das dauerte aber gut eine halbe Stunde. So hatten um die hundert Menschen Gelegenheit, uns nacheinander zu befragen. Ich wurde noch nie in so kurzer Zeit, von so vielen Menschen, so oft darum gebeten den Koran zu lesen.

Ein Gespräch mit einem Typen war sehr skurril. Innerhalb von einer Minute redeten wir über den Grund meiner Reise, über Ringen, über Olympia, über die Freiheit der Menschen in dieser Nation und über den Koran. Beim letzten Thema angekommen, wollte er gar nicht mehr aufhören. Ich dachte nur: haben denn die Menschen hier kein anderes Thema. Aber sie haben durchaus ein anderes. Als Nächster redete ein Pastor mit uns, der meinte, wir sollen doch die Bibel jede Nacht lesen, und er würde für uns beten. Haben die hier denn nichts anderes im Kopf. Ich rede ja gern über Religion und den Sinn des Ganzen, aber nicht mit Fanatikern die einen gar nicht mehr zu Wort kommen lassen und keine andere Meinung darüber akzeptieren können. Wenn ich ihnen dann erzählte, dass ich nicht gläubig bin, können sie es zuerst nicht verstehen und fühlen sich danach um so mehr dazu berufen, mich zu bekehren. Aber zum Glück hatte das irgendwann auch ein Ende und wir haben unser neues Hotel bezogen.

Zuerst bin ich mal raus gegangen und wollte etwas Essen und meine neue zurückgewonnene Freiheit ein wenig auskosten. Schließlich hatten wir seit rund 9 Tagen immer nur Polizeieskorte um uns herum. Und ich habe hier das bisher günstigste Essen der Reise an einem Straßenstand ergattert. War so eine Art gebratenes Hackfleisch mit Ei und sonst irgendwas, und dazu ein wenig Brot. Hat satt gemacht und gerade mal umgerechnet 30 Cent gekostet. Als ich jedoch sah, wie eine Katze aus dem Wasser, in dem sie die Teller abwaschen getrunken hatte, wünschte ich mir ich hätte es lieber gelassen. Aber so wird mein Immunsystem wenigstens gut auf Indien vorbereitet.

Später sind wir noch ein wenig in der Stadt herumgelaufen. Diesmal war es vollkommen anders. Die Leute haben uns in Ruhe gelassen, anders als wenn wir mit den Motorrädern unterwegs gewesen wären. In normalen Klamotten ist das gar kein Problem, sie schauen zwar und haben hin und wieder mal eine Frage.

Am nächsten Tag gab es dann ein wenig Stress. Denn auf dem Weg von Lahore nach Islamabad hatten uns mehrmals irgendwelche Autofahrer bedrängt, indem sie extrem nah aufgefahren sind und dann ein Hupkonzert veranstalteten. Und ich rede hier von vielleicht 10 cm Abstand bei 100 km/h. Einer von ihnen hat es wirklich übertrieben. Zuerst hatte er mich bedrängt, dann auch noch Lisa. Zusätzlich lies er sich immer wieder zurück fallen, um uns aufs Neue zu bedrängen. Dann rastete Lisa aus und bedrängte ihn. War wirklich ne gefährliche Situation, da der Autofahrer auch nicht klein bei geben wollte. Das Ganze brachte dann Simon zum Ausrasten und er stoppte schließlich mit dem Motorrad das Auto. Dieses hatte ihn dabei mehrmals berührt. Zum Glück hat er Aluboxen am Heck, so dass das Auto nicht gleich das Hinterrad erwischte. Ich wollte dem Typen eigentlich gleich eins drauf geben da er uns absichtlich fast ins Grab gebracht hätte, aber ich wollte nicht gleich völlig überreagieren. Deshalb hab ich ihn erst mal bisschen herumgeschubst. Simon hingegen warf ihn gleich gegen das Auto und hinderte ihn daran die Polizei zu rufen. Nach kurzer Zeit haben sich ne Menge Menschen eingemischt die uns alle beruhigen wollten. Somit ist er noch recht glimpflich davongekommen. In Deutschland hätte ich ihn angezeigt, aber ich denke hier interessiert das gar keinen. Alex hingegen kam mit der Situation gar nicht zurecht und versuchte die Situation durch das übliche Fragenbeantwortungsprozedere zu entschärfen. Lieber lässt er sich über den Haufen fahren als mal jemanden zusammenzustauchen. In seinen Augen haben wir uns alle falsch verhalten. Aber ich bleibe dabei, dass wir viel zu sanft mit diesem Autofahrer umgegangen sind. Aber genug davon.

Angekommen in Islamabad haben wir uns auf dem Campingplatz nahe dem Zentrum der Stadt einquartiert. Dieser ist Speziell für Touristen, da keine Einheimischen hier schlafen dürfen. Ich denke aber auch nicht, dass das einer möchte. Es gibt keinen Strom, kein warmes Wasser und die Toiletten wurden schon seit Monaten nicht mehr gereinigt. Aber die Preise von umgerechnet 40 Cent sind schon nicht schlecht. Zu unserem Erstaunen waren um die 15 Leute auf dem Zeltplatz, welche aber nicht wirklich nach Touristen ausschauten. Die waren nicht freiwillig hier. Denn es sind Armee-Soldaten, die zum Schutz der Ausländer 24 Stunden am Tag auf diese aufpassen. Seit einem Monat war nur ein einziger Tourist auf dem Zeltplatz. Nun hatten sie wenigstens 4 weitere. Früh morgens ergibt das schon ein sehr eigenartiges Bild wenn man aus dem kalten Zelt kriecht und das erste was man sieht ist das:

Aber man gewöhnt sich daran. Nach einem Tag ist man mit den Soldaten auf einer ganz freundschaftlichen Ebene. Wenn sie nur nicht immer versuchen würden, einen zum Islam zu bekehren.

Früh morgens ging es dann zur indischen Botschaft. Zuerst mussten wir dazu in den Sektor in dem sich die Botschaft befand. Dieser ist aber mehrfach durch Straßenkontrollen abgesichert. Zudem kann man ihn mit dem eigenen Fahrzeug nicht befahren. Deswegen muss man zu einem Shuttleservice. Ich dachte, dass man von hier aus dann nur noch zu den Botschaftsgebäuden fahren würde, aber weit gefehlt. Man kommt in eine abgegrenzte Stadt innerhalb der Stadt. Alles was hier herein und herauskommt unterliegt strengsten Kontrollen, und es dauert eine ganze Weile, bis man das ganze Straßenleben passiert hat und endlich in das Gebiet der Botschaften gelangt. Hier gibt es wiederum vielleicht fünf verschiedene Straßenkontrollen, bis man endlich mal zu einer Botschaft gelangt. Diese wiederum sehen aus wie Hochsicherheitsgefängnisse. Es war mir noch nicht einmal erlaubt eine Packung Kaugummis mit in das Botschaftsgebäude zu nehmen. Ich war nur froh, dass sie mich nicht hundertprozentig untersuchen wollten J

Wir haben dann herausgefunden, dass wir uns diesen ganzen Blödsinn hätten ersparen können, da die Formulare am Eingang des Shuttleservice erhältlich waren und auch nur dort zu bekommen sind. Dann brauchten wir diese noch in maschinengedruckter Form. Das bedeutet hier nicht Drucker, sondern Schreibmaschine. Getippt von neun armen Kerlen die den ganzen Tag nichts anderes machen. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, seitdem ich Deutschland verlassen habe, hat das digitale Zeitalter aufgehört zu existieren. Vielleicht ist das Ganze aber auch eher so eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Jedenfalls hatten wir dann alles nach 3-mal hin- und herrennen erledigt.

Leider ist jedoch die indische Botschaft vom 25. bis 28. Dezember zu, was die Bearbeitungsdauer unserer Visa voraussichtlich bis zum 31. Dezember hinauszögert. Also bedeutet das wohl, nicht nur Weihnachten in Islamabad, sondern auch noch Silvester. Ich hatte eigentlich vor, das neue Jahr in einem nicht wirklich nüchternen Zustand willkommen zu heißen. Aber das wird in Islamabad recht schwierig sein.

Nach dem Visalauf hatten wir uns noch auf die Suche nach einem netten Hotel begeben, um die Weihnachtstage nicht auf dem Zeltplatz verbringen zu müssen. Jedenfalls haben wir nach einer sehr kalten Nacht unsere Sachen zusammengepackt und wollten eigentlich gehen, als sich auf einmal eine Menge Vögel versammelten. Also haben wir uns als Heinz Sielmann versucht und ein paar Tieraufnahmen gemacht.

Auf einmal verschwanden alle Vögel um uns herum von einer Sekunde zur anderen. Aber ein Blick nach oben brachte Aufschluss. Denn über uns kamen aus dem nichts etwa 50 große Falken welche die anderen Vögel attackierten.

Es gesellten sich auch noch ein paar Eichhörnchen dazu welche sich doch recht stark für die Brotkrümel interessierten, die wir auf den Boden geworfen hatten, um Vögel anzulocken.

Wir lernten einen etwas verrückten Schweizer kennen, der schon seit drei Jahren in der Welt herum reist. Seine Geschichte ist schon ein wenig speziell, da er mit seiner Frau per Anhalter nach Indien gereist ist, um sich dort dann Esel zu kaufen und zu versuchen, damit nach China zu kommen. Das klappte aber nicht. Deswegen sind sie mit den Eseln für ein paar Monate nach Pakistan gereist. Schlussendlich haben sie diese nun verkauft. Er hat sich nun einen VW Käfer gekauft und richtet diesen nun schon seit sechs Wochen für die Rückreise in die Schweiz her.

Er hat auch einen Hund dabei, den er schon seit Russland bei sich hat.

Dann sind wir im Hotel eingezogen. Das Gute ist, dass die Motorräder im Restaurant stehen, das derzeit renoviert wird. So kann ich einen kleinen Service wie Ventile einstellen und Putzen machen, was mich sonst auch 2 Tage gekostet hatte.

Weihnachten wollten wir dann in einer etwas heimeligeren Atmosphäre verbringen. Daher sind wir in ein 5 Sterne Hotel gegangen. Der eigentliche Grund war, dass wir wussten, dass man dort an Alkohol heran kommt. So kam es, dass wir den Weihnachtsabend bei einem Gin Tonic und einer runde Pool Billard zu Hip Hop Musik haben ausklingen lassen. Nicht sehr festlich, aber dennoch ganz nett.

Am ersten Tag im Hotel sind wir auch zum Aussichtspunkt der Stadt in den Bergen gefahren, um mal wieder ohne das ganze Gepäck mit den Motorrädern ein wenig Spaß zu haben. Das hatten wir auch, denn zum einen waren schöne Kurven mit rutschigem Asphalt vorhanden die mal wieder zum Driften einluden und zum anderen waren auf einmal Affen neben der Fahrbahn. Ich wollte meinen Augen kaum trauen, aber da saßen wirklich große Affen am Straßenrand. Dennoch sind wir erst mal zum Gipfel gefahren, da wir uns diese später beim Herunterfahren anschauen wollten. Simon hatte mal Lust auf ein wenig Offroad und so sind wir ein wenig einem Wanderweg gefolgt der mit den schweren Maschinen doch gar nicht mal so einfach zu befahren war. Wir drehten aber bald wieder um, da wir nicht wussten, wo uns der Weg hinführen würde. Glücklicherweise taten wir das, denn ich hatte am Anfang des Weges meine Kamera verloren, welche wir nun überhaupt erst bemerkten. Leider ist das Umhängeband gerissen. Also noch mal Glück gehabt.

Am Gipfel angekommen, haben wir ein bisschen was gegessen und uns mit verschiedenen Leuten unterhalten. In Deutschland würde ich denken, dass ein Wildfremder, der sich zu dir an den Tisch setzt während du etwas isst, um sich mit dir zu unterhalten, schon ein kleiner Psycho sein muss. Hier ist das jedoch völlig normal. Irgendwann werde ich das auch mal bei ein paar Leuten hier machen und mal schauen wie diese dann reagieren. Aber das Ganze war nicht ganz unnütz, denn wir wurden von einem netten Kerl am nächsten Abend zum Essen eingeladen.

Also nichts wie hin und mal schauen, wie sich das Familienleben in Pakistan so abspielt. Jedoch war dies für mich recht langweilig, da der soziale Status in dieser Familie einen hohen Stellenwert hatte. Wenn man mich fragte, was mein derzeitiger Beruf wäre, konnte ich ja nur ehrlich antworten, dass ich keinen habe. Somit war ich wohl aus dem Spiel. Es wurde immer versucht, ein Gespräch mit Simon zu führen und nicht mit mir. Auch die anderen jungen Leute der Familie, welche derzeit studierten, hatten nichts zu melden. Somit war das ganze recht seriös. Jedes Mal wenn Simon und ich versuchten, die Sache ein wenig aufzulockern, indem wir ein paar andere Themen versuchten aufzugreifen, wurde das gleich wieder mit einer neuen langweiligen Frage im Keim erstickt. Zudem war es für mich recht langweilig da sich nur Männer im Raum befanden, denn Männer und Frauen essen bei Familienzusammenkünften getrennt. Seit Tagen sehe ich eigentlich nur noch Männer. Irgendwann ist mal gut.

Und in den letzten Tagen ist es hier auch recht langweilig da sich so langsam ein gewisser Alltag einschleicht. Alles was man versucht am Tage zu erledigen wird von den ansässigen Geschäftsleuten vereitelt, da man hier keine vernünftigen Aussagen bekommt. Alles was die sagen ist immer nur: „Yes, Yes“. Auch wenn sie keine Ahnung haben was du von ihnen willst sagen sie das. Selbst wenn du sie 3-mal fragst ob sie das verstanden haben kommt keine andere Antwort. Ich kann dann immer nicht anders und muss erzieherisch tätig werden indem ich sie in die Falle tappen lasse, bis ich ein „No“ aus ihnen herausbekomme. Um eine aussagefähige Antwort zu bekommen, muss man schon ein wenig Ausdauer mitbringen. So kam es dann auch, dass ich stunden mit der vergeblichen Suche nach Motorradteilen verbracht habe. Hoffentlich lässt sich in Indien etwas besorgen. Und ich will endlich mal wieder weiter, da es hier wirklich nicht viel zu sehn gibt.

Heute gab es einen kleinen Schreck da Simon einen epileptischen Anfall bekam. Er hatte dies wohl ab und zu schon als Kind. So langsam wird er im Laufe des Tages wieder der alte, so dass wir hoffentlich am 31. entweder nach Lahore fahren können oder hier irgendwo in Islamabad eine Party finden, auf die wir gehen können. Beispielsweise soll es einen Club neben der amerikanischen Botschaft geben. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber wir werden sehen.

Wünsche euch allen bis dahin nachträglich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich schätze mal, dass ich spätestens am zweiten Januar endlich in Indien sein werde. Ich schätze mal, dass die erste Nacht sicherlich recht feucht fröhlich ausfallen wird. Aber feiert alle schön und stoßt mal auf mich an.

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Responses

  1. Hi Nico,

    bedenke das der Koran vorsieht alle „ungläubigen“ aus dem Weg zu schaffen. Soll heißen, wenn du dich nicht bekehren lässt, bist du zum Tode verurteilt.

    Und zum Thema Epilepsie kann ich nur sagen: Vorsicht in Diskos oder Clubs. Die „Flakkerlichter“ rufen sehr schnell so einen Anfall hervor.

    Dann guten Weg und bis bald.

    ML aus GC

  2. Hey Nico,

    immer wieder interessant Deine ausführlichen Berichte zu lesen!

    Wir hoffen ihr findet den Club und könnt ins neue Jahr feuchtfröhlich reinfeiern.

    Der Koran gibt übrigens nicht direkt vor alle Ungläubigen aus dem Weg zu räumen, das ist nur die Auslegung der Extremisten – also vor denen Dein Temperament ein wenig zügeln und „Yes, yes!“ antworten 🙂

    Guten Rutsch und weitere gute Reise,
    Dani+Martin

  3. hey nico,
    ich hoffe ihr habt ordentlich ins neue jahr gefeiert…wie muss man sich silverster in pakistan vorstellen? haben die auch blitzknaller und raketen? wir hatten
    mal wieder ne private feier organisiert…war diesmal sogar sehr lustig!
    fährst du eigentlih immernoch den reifen aus deutschland?
    grüße
    andi

  4. fahren können die inder einfach nicht. man muss höllisch aufpassen. am besten haltet ihr euch von motorisierten fahrzeugen fern.
    die besondere inder-logik ist größtenteils äußerst abstrakt.
    die moslemischen anwerber sind in solchen ländern bestimmt besonders nervig!

    gute reise!

  5. hey nico,
    es wird langsam mal wieder zeit für nen neuen artikel…den hier kenn ich schon langsam auswendig!

  6. Heh Nico, mein Arbeitskollege fliegt nächste Woche für einen Monat nach Indien. Also wenn du in Rajasthan so nen verrückten Typ siehst grüße ihn doch mal freundlich 😉
    Gruß Mac

  7. Hi Nico,
    lange nichts mehr von dir gehört? Ich hoffe, dir geht es gut in Indien! Ich wünsch Dir alles Gute für das neue Jahr und weiterhin viele spannende Erlebnisse auf Deiner Reise.
    Lizzy läßt den Wackeldackel lieb grüßen ;o)


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